Annähernd 10 Jahre ist es her, als wir
über Land aus China ausreisten, wohin? Nach Myanmar, Burma.
Es folgten 8
Stunden Verhandlungsgeschick, um die burmesischen Grenzbeamten zu überzeugen,
in das von vielen Touristen und Diareferenten verklärte "goldene Land"
einreisen zu dürfen. Auf der Fahrt von der Grenze in Richtung Lashio für
normal Touristen gesperrtes Gebiet, hatten wir viele interessante
Begebenheiten. Mingalaba im Land goldenen Pagoden. Ja und ich möchte wieder
dort hin, denn geblieben sind Erinnerungen an lebenslustige freundliche Menschen,
drückend-schwüle Nachmittage in diversen Teehäusern, der mayestätische
Ayeryawaddy, die Sonnenuntergänge auf dem Mandalayhill, oder inmitten
tausender Pagoden in Bagan. Es sind die magischen Lichtstimmungen am Inle
Lake kurz bevor ein Monsoongewitter losbricht. Die ruhige Atmosphäre um die
goldene Shwedagonpagode, der koloniale Charme der Metropole Yangon. Diese
Eindrücke leben in mir, obwohl ich seit Jahren unheilbar an den Viren
Afrikanus und Arabia (siehe Diavorträge bei Veranstaltungen) "erkrankt" bin.